3. Kapitel - Sondres Tod = doch es geht weiter

Am 9. Tag des letzten Wintermonats, im dunkelsten Jahre des Herrn 1897, unterliegt Sondre, der mit den Brettern tantz, Sohn des Ouver, Norheim in seinem letzten Feldzug dem Gegner. Das Leben hatte ihn dahingerafft, ihn, Ritter der Telemark, König der Telemark, den edelsten unter all den Schneerittern auf dieser Welt.
Sondre wurde etwas auserhalb von Denbigh, im Staate Nord Dakota, in der neuen Welt von seiner Familie begraben.
Viele Zeitalter gingen dahin, Menschen kamen und gingen, und der genaue Ort, wo der Ritter und König der Telemark, Sondre Norheim begraben wurde, ging vergessen. Doch einige verwegene Nachfahren von Ouvers Sohn machten sich viele Jahre später auf die Suche, um diese heilige Grabstätte wieder zu finden. Und die Mission war erfolgreich! Das Grab wurde wieder entdeckt und mit einem dem König der kalten Jahreszeit angemessenen Grabmahl versehen.

Darauf steht in goldenen Lettern geschrieben:
IN ERINNERUNG AN SONDRE NORHEIM - PIONIER UND MEISTER DES MODERNEN SKIFAHRENS - ER ENTWICKELTE SLALOM UND STELLTE DIE TELEMARK- UND CHRISTIANIA-DREHUNGEN VOR - GEBOREN 1825 IN MORGEDAL, TELEMARK, NORWEGEN - GESTORBEN IN DEN VEREINIGTEN STAATEN 1897

Wir sind die Ritter der Telemark! TELEHOI

 

Ja, so schied er dahin, unser aller Vater Sondre Norheim, Sohn des Ouver, Ritter und König der Telemark. Er, der mit den Brettern tantzte.
Und überall auf der Welt wo jemals eine Schneeflocke vom Himmel fiel, wurde 157 Tage lang getrauert. Grosse Gedenkfeiern wurden abgehalten, wo man Lieder sang über Sondre und seine Kunst. Erhabene Sprüche wurden zum Besten gegeben und mit einer Pries bekräftigt. Und lange und ehrenvolle Reden wurden abgehalten, über Sondre Norheims Leben, über sein Werk und natürlich über sein Lebenswerk! Und aus all diesen schier unendlich vielen Worten hob sich die Aussage eines jungen Ritters der Telemark hervor:
"Ja, Sondre Norheim, Sohn des Ouver, Ritter und König der Telemark, ist von uns gegangen und wir sind usondre_statue_t.jpgntröstlich über diesen Verlust! Doch es geht weiter..."

Und wir alle, die wir sind Ritter der Telemark, werden alles daran setzen, dass dem auch weiterhin so sei!

Wir sind die Ritter der Telemark! TELEHOI

Ja, so war das damals, und hier endet auch die Saga, wie sie schon seit vielen Zeitaltern von den Vätern an die Söhne und von den Müttern an die Töchter weitergegeben wird. Doch jetzt ist es an der Zeit, ein Fest zu feiern, ein grosses Fest, bis tief in die Nacht hinein. Es ist an der Zeit unsere Heldentaten mit Liedern zu besingen und mit einem Spruch und einer Pries unsere Kunst zu huldigen!

Wir sind die Ritter der Telemark! TELEHOI ...und PRIIIS!!!